Das Böög Archiv

Der Böög treibt in Zürich am 14. April 2008 den Winter aus

Die Verbrennung des heute bekannten Sechseläuten-Bööggs hat seinen direkten Ursprung im Kratzquartier, dem Gebiet zwischen Fraumünster und dem heutigen Bürkliplatz. Die «Chrätzler-Bueben» verbrannten seit Jahrhunderten einen oder gar mehrere Bööggen auf verschiedenen «Richtplätzen».
Der Böögg thront auf einem 13 Meter hohen Holzhaufen, der aus etwa 4500 Bürdeli - Zürcher Bezeichnung für zuammengebundenes Kleinholz - besteht und einen Durchmesser von 7 Metern aufweist. Das Holz stammt von den Alleebäumen der Stadt. Der Böögg selbst ist 3,40 Meter gross, wiegt stattliche 80 Kilogramm, hat einen Körperumfang von 2,80 Metern, eine Armlänge von 1,90 Metern und einen Kopfumfang von 1,80 Metern. In seinem Körper sind 60 Schweizerkracher, 30 Kanonenkracher und 20 Donnerschläge versteckt und machen ihn hochexplosiv (fast wie teilweise unsere Pferde).
Je schneller der Böögg verbrennt, desto schneller soll der Sommer beginnen und dementsprechend auch länger und sonniger ausfallen…, sagt der Volksmund.

(kein original Foto vom Böög :-))

Wir hoffen auf eine schnelle Verbrennung, so dass es ein super Sommer für Ausritte wird!

(originale)

14.04.2008 18:26 Der Böög ist jetzt verbrannt, es hat über 26Minuten gedauert, das würde bedeuten dass es ein mittelmässiger Sommer wird. Also ideal  für Isländer :-))



22.04.2009

Schon ist ein Jahr vergangen, als wir das erste Mal von der Zürcher Tradition dem Böögg berichtet haben. Innerhalb dieses Jahres haben über 32'000 Personen unsere Seite angeklickt, die Mitglieder im Forum haben über 10'500 Beiträge geschrieben. Ein ganz grosses Danke, Danke, Danke an alle!

Mit den letzten Osterhasenschoggiresten in den Zähnen haben wir den Böögg (=adé düstere, kalte Winterzeit mit all dem gutlaunemachendem Aberglauben, den man da benötigt) verbrannt und reiten mit unseren Lieblingen neuen Abenteuern entgegen!

Quelle: John Wayne

Diese Jahr ist er in nur 12 Minuten explodiert, das heisst, es gibt ein super schönen Sommer. Das letzte Jahr hatte es 26 Minuten bis zur Explosion gedauert und der Sommer war wirklich bedürftig.



19.04.2010
Jupi, schon wieder Sechseläuten. Vor genau 2 Jahren haben wir unsere Seite mit einem Bericht über diesen Anlass eröffnet.
Falls Ihr auch einmal das Wetter vorhersagen möchtet, gibts jetzt neu den  Pocket-Böögg!

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Link zur Webseite vom Pocket-Böög -->
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Der richtig Böögg verspricht einen schönen Sommer.
Fast 13 Minuten hat der Böögg am Zürcher Sechseläuten den Flammen getrotzt, dann explodierte der Kopf des Wintersymbols mit einem lauten Knall. Für Zürcherinnen und Zürcher bedeutet dies: Frühlingsbeginn und einen prächtigen Sommer 2010

Video von diesem Jahr --> klick